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Wanderwels

Ja, ein Wanderwels.

Am Sonntag musste der Teich wirklich abgefischt werden. Das Wasser hatte nur noch 18°-20°C und die Wetteraussichten waren nicht rosig. Also: Wasser raus, Fische raus… Nun, wir haben es nicht so ganz geschafft an einem Tag. Ein Teil der Tilapis UND drei Welse blieben in einem Bottich im Gerten über die Nacht. Ich habe für die Belüftung und die Wärme gesorgt. Das Becken war zugedeckt und wir gingen.

Am Montag vormittag meint meine Schwiema, dass im Garten zwei Fische im Gras liegen und sicher schon tot sind. Wir sind natürlich sofort hin. Der Tilapia hat noch gelebt und lag gleich neben dem Bottich. Doch unser Wels… der hat sich auf Wanderschaft begeben und hat über 25 Meter geschafft. Leider kam auch schon langsam die Sonne und er konnte sich nicht mehr verstecken. Auch er landete wieder im Wasser. Es hat ihm nichts gefehlt, nur die Bauchseite war gerötet, er hatte aber keine Verletzungen.

Wanderwels

Nach einer Weile habe ich bemerkt, dass sich in dem letzten Rest Wasser im Teich etwas bewegt… Ja, richtig… Die anderen zwei Welse haben auch reißaus genommen, sie haben aber das Wasser gefunden.

Die Flucht hat ihnen trotzdem nichts genutzt. Zwei von ihnen haben das Ende in der Pfanne gefunden. Sie haben sehr gut geschmeckt. Dieser hier hatte etwa 1700g.

Wanderwels

Und das ist der Grund, warum die afrikanischen Welse auch mit atmosphärischer Luft atmen können (Kiemensackapparat).

Wanderwels

 

Und die Moral von der G´schicht?

Das Becken muss gut abgesichert/abgedeckt sein, so dass kein Fisch ausbüchsen kann. Der Klimawechsel und die frische Luft könnten sich dann auf seine Gesundheit negativ auswirken.

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